Parodontologie

"Parodontitis als Volkskrankheit. Jeder 2.te hat parodontologische Probleme. Die Parodontologie ist die Basis jeder erfolgreichen Therapie.  Dafür zu sorgen, dass eigene Zähne und auch Implantate ein Leben lang erhalten bleiben und dabei eine optimale Ästhetik erreichen ist mein höchstes Ziel" Milena Hopp

Parodontitis Häufigkeit

Jugendliche <15Jahren: 12,6 Prozent leiden an einer mittelschweren und 0,8 Prozent an einer schweren Parodontitis.
Erwachsene:
52,7 Prozent  leiden unter einer mittelschweren und 20,5 Prozent unter einer schweren Form der Erkrankung. Ein Grund für die Negativentwicklung ist der an sich sehr positive Umstand, dass bei Erwachsenen heute weniger Zähne durch Karies verloren gehen, die erhaltenen Zähne aber mit zunehmendem Lebensalter ein steigendes Risiko für parodontale Erkrankungen bedeuten.
Senioren
: Unter den Senioren ist die Parodontitis am weitesten verbreitet. 48,0 Prozent dieser Altersgruppe sind von einer mittelschweren und 39,8 Prozent von einer schweren Ausprägung der Krankheit betroffen.

Quelle : 4.te Deutsche Mundgesundheitsstudie

Was ist Parodontitis?

Parodontitis (oder umgangsprachlich Parodontose) ist eine entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates. Wie auch bei Zahnfleischentzündungen (Gingivitis) lösen dabei Bakterien durch ihre Stoffwechsel- und Zerfallsprodukte Abwehrreaktionen des Körpers aus. Diese führen durch zunehmenden Knochenabbau zur Lockerung der Zähne.
Neben einer ästhetischen Beeinträchtigung muss unbehandelt mit dem Verlust des gesunden Zahnes gerechnet werden. In den meisten Fällen sind mehrere Zähne betroffen.
Die genaue Entstehung der Parodontitis ist noch nicht lückenlos geklärt. Eine entscheidende Rolle spielen krankheitserregende Mikroorganismen, die für Entzündungsprozesse und den folgenden Knochenabbau verantwortlich sind.

Neueste Forschungsergebnisse legen nahe, dass neben diesen Mikroorganismen, die auch normaler Bestandteil der natürlichen Mundflora sind, weitere Faktoren die Entstehung und den Verlauf der Parodontitis beeinflussen. Darunter fallen genetische Voraussetzungen, systemische Erkrankungen wie z.B. Diabetes mellitus, Lebensgewohnheiten wie Rauchen oder übermässiger Alkoholkonsum, Ernährung, das soziale Umfeld, sowie negativer Stress.

3 Phasen der Parodontitis-Therapie

Hygienephase

Die Parodontitis Behandlung lässt sich in unterschiedliche Phasen einteilen. Ziel der Hygienephase ist die Beseitigung der Plaque-Anlagerungen, d.h. die Entfernung aller weichen und harten Beläge, die als Nährboden und somit zur Ausbreitung der Bakterien dienen können. Die häusliche Mundhygiene, die für den weiteren Verlauf und Erfolg der Behandlung verantwortlich ist, wird optimiert.
Anti-infektiöse Therapie: Ziel dieses Behandlungsschrittes ist die möglichst vollständige Entfernung der bakteriellen Auflagerungen auf der Wurzeloberfläche. Dies geschieht schmerzfrei (unter Betäubung) unter Verwendung von Handinstrumenten und ultraschallbetriebenen Einsätzen. Nach 8 bis 12 Wochen wird das Behandlungsergebnis erneut kontrolliert. Ist kein weiterer Be- handlungsbedarf notwendig, wird der Patient in die regelmäßige Nachsorge überführt. Sollte nach der anti-infektiösen Therapie nicht der gewünschte Erfolg erzielt worden sein, wird die Behandlung mit der korrektiven (chirurgischen) Phase fortgesetzt.

Korrektive Phase

Ziel der chirurgischen Therapie ist die Beseitigung von Schlupfwinkeln, Nischen und entzündlichem Gewebe, sowie die Förderung von Weichgewebs- und Knochenregeneration. Wir bevorzugen dabei minimal-invasive Eingriffe, die die Behandlung schonender für die Patienten gestalten. Es sind dabei weniger post-operative Beschwerden und Schwellungen sowie eine raschere Wundheilung zu erwarten.

Erhaltungsphase ( Nachsorge )

Die überwachte Nachsorge hat eine immense Bedeutung für den langfristigen Erfolg der Parodontitis-Therapie.
Dabei wird der Parodontal-Status stets neu erhoben, der Patient gegebenenfalls erneut motiviert, hinsichtlich Mundhygiene instruiert sowie ein individuelles Prophylaxeprogramm durchgeführt. Die Abstände der Nachsorgetermine werden individuell und abhängig vom Patientenrisiko festgelegt.
Der Erhalt der eigenen Zähnen und Implantate hat für uns stets oberste Priorität. Zur Unterstützung können wir auf ein eigenes Prophylaxe-Center zurückgreifen. Durch die enge Zusammenarbeit unserer Zahnärzte mit den Prophylaxe-Mitarbeiterinnen sind auch komplexe Fälle stets kompetent betreut.

Monika S.
Monika S.

Private Medical Insurance
Age group: 50 – 65
Rating: 4,7 out of 5

Dr. Quantius managed to solve the problems of my difficult teeth with superior competence. Looking back, my worries and concerns were completely unnecessary. (…) I would definitely recommend Dr. Quantius and his team (…) to everyone.

Find out about the methods of treatment: