Parodontitis-Therapie

Diagnostik:

Auf Grund des sehr häufigen Auftretens der Parodontitis in der Bevölkerung wird in unserer Praxis bei jeder Routineuntersuchung die parodontale Gesundheit beurteilt. Mit Hilfe des Parodontal-Screening-Index (PSI) werden die Befunde erhoben und der Patient über einen möglichen Behandlungsbedarf aufgeklärt.Dabei lässt sich eine eventuelle Parodontitis-Behandlung in drei Phasen einteilen.

Die Initialphase

Die Parodontal-Therapie beginnt stets mit einer Hygienephase, die die häusliche Mundhygiene optimiert. Diese Phase ist für den weiteren Verlauf und Erfolg der Behandlung maßgeblich verantwortlich. Ziel ist die Beseitigung der Plaque-Anlagerungen, d. h. die Entfernung aller weichen und harten Beläge, die als Nährboden und somit zur Ausbreitung der Bakterien dienen können.

Die anti-infektiöse Therapie

Als nächster Schritt folgt die anti-infektiöse Therapie. Ziel dieses Behandlungsschrittes ist die Entfernung der bakteriellen Auflagerungen auf der Wurzeloberfläche. Dies geschieht schmerzfrei (unter Betäubung) und unter Verwendung von Handinstrumenten sowie ultraschallbetriebenen Einsätzen.

Die Zwischenkontrolle (Reevaluation)

Nach 8 bis 12 Wochen erfolgt die Zwischenkontrolle. War die bisherige Therapie erfolgreich und die Taschentiefe wurde ausreichend reduziert, ist kein weiterer Behandlungsbedarf notwendig. Der Patient wird in die regelmäßige Nachsorge überführt. Wurde hingegen nach der anti-infektiösen Therapie der gewünschte Erfolg nicht erzielt, wird die Behandlung mit der korrektiven (chirurgischen) Phase fortgesetzt.

Die korrektive (chirurgische) Phase

Ziele der chirurgischen Phase sind die Beseitigung von Schlupfwinkeln, Nischen und entzündlichem Gewebe sowie die Förderung von Weichgewebs- und Knochenregeneration. Um die Behandlung schonender für unsere Patienten zu gestalten, nutzen wir minimal-invasive Verfahren. So kommt es zu weniger post-operativen Beschwerden und Schwellungen. Außerdem ist eine raschere Wundheilung zu erwarten.

Die Erhaltungsphase (Nachsorge)

Die überwachte Nachsorge hat eine große Bedeutung für den langfristigen Erfolg der Parodontitis-Therapie. Dabei wird der Parodontal-Status stets neu erhoben. Der Patient wird gegebenenfalls erneut hinsichtlich Mundhygiene instruiert sowie ein individuelles Prophylaxeprogramm durchgeführt. Die Abstände der Nachsorgetermine werden für jeden Patienten individuell festgelegt. Der Erhalt der eigenen Zähnen und Implantate hat für uns die oberste Priorität. Zur Unterstützung können wir auf ein eigenes Prophylaxe-Center zurückgreifen. Durch die abgestimmte und bewährte Zusammenarbeit unserer Zahnärzte mit den Prophylaxe-Mitarbeiterinnen sind auch schwierige Fälle stets kompetent betreut.  

Autorin: Milena Hopp
milena.hopp@drquantius.de

Schreiben Sie mir, wenn Sie weitere Informationen zum Thema wünschen. Gerne können Sie auf diesen Artikel verlinken oder ihn nutzen, wenn ich als Autorin genannt werde und Sie auf diese Seite verlinken.

 

 

Ohne Angst zur Zahnärztin.
Ohne Angst zur Zahnärztin.

jameda-Bewertung vom 12.02.2017
Alter: 30 bis 50
Gesamt-Bewertung: Note 1,0

Frau Hopp führt die Behandlung meiner noch erhaltenen Zähne im Unterkiefer durch. Durch ihre freundliche und einfühlsame Art hat sie es geschafft, mir meine Angst vor dem Zahnarztbesuch fast vollständig zu nehmen.

Sie nimmt sich Zeit alle meine Fragen immer zu beantworten und hat es möglich gemacht, dass selbst Behandlungen für die das Setzen von 3 Spritzen notwendig sind bei mir ohne Panik und Tränen machbar sein können.

Ich kann die Behandlung durch Frau Hopp und das ganze Team nur empfehlen"

Fachlich und menschlich super!!! Ich bin froh Frau Hopp gefunden zu haben!!
Fachlich und menschlich super!!! Ich bin froh Frau Hopp gefunden zu haben!!

jameda-Bewertung vom 07.09.2016
Alter: über 50
Gesamt-Bewertung: Note 1,0

Nach schlechten Erfahrungen mit anderen Zahnärzten, habe ich bei meiner Suche nach einem Parodontologen und Implatologen, zu Frau Hopp gefunden. Nach fast 10 jähriger Behandlung bin ich heute so weit, das meine Zahngesundheit stabil ist und ich mich sogar zu einer kieferothopädischen Behandlung entschlosssen habe. Das habe ich Frau Hopp zu verdanken. Auch die Zusammenarbeit mit hervorragenden anderen Kollegen und Technikern hat mich überzeugt.

Der Leitspruch (ich denke der ganzen Praxis) lautet: "wir geben unser Bestes, aber wir bemühen uns stetig, noch besser zu werden." Dies entspricht meinen Erfahrungen und dafür bin ich sehr dankbar.